Am 23. März startet unter dem Titel Cicero eine neue Zeitschrift aus dem Hause Ringier. Allerdings handelt es sich mitnichten um eine normale Zeitschrift. Cicero, so ihr Chef, ist «das erste politische Monatsmagazin deutscher Sprache». Es ist «ein Reflektorium». Es ist «ein Treffpunkt für Vordenker». Es geht «um die grossen Fragen der Gesellschaft».
Warum müssen Medienhäuser immer übertreiben? Warum greifen sie dermassen hastig zu Superlativen, so dass sich selbst die Nachfolgeregelung einer Late-Night-Show bei Sat 1 gleich zur «grössten Herausforderung des deutschen Fernsehens» bläht?
Ich glaube, es hat damit zu tun, dass Medienunternehmen nicht das sind, was sie sein möch ...