The king can do no wrong», heisst es. Bill Evans war seit seinem frühen Trio mit Scott LaFaro und Paul Motian («Sunday at the Village Vanguard», 1961) unzweifelhaft der König auf dem Feld des Pianotrios im modernen Jazz. Seinem Einfluss entzieht sich noch heute keiner, der mit dem alten und scheinbar konventionellen, in Wahrheit nach oben offenen Format umgeht. Vor allem mit dem integrierten Ideal, das die Partner aus der Rolle von Begleitern befreite, war Evans ein Pionier in der Sparte. Unfehlbar war der King freilich nicht. Geschlagen mit grossen gesundheitlichen Problemen, die teils Ursache, teils Folge seiner Drogensucht waren, wirken einige seiner unzähligen, zum Teil illegal m ...