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«Made in Germany»: Der neue Opel Grandland steht für das Selbstbewusstsein der traditionsreichen Marke.

Als «German Energy» bezeichnet man bei Opel das, wofür der neue Grandland steht. Dem Top-SUV der Marke steht ein gewisses Selbstbewusstsein ziemlich gut, von der überzeugenden Designsprache bis zu den technischen Feinheiten im Antriebsstrang und der Integration von Elementen nachhaltiger Kreislaufwirtschaft steht der Opel Grandland für eine neue Generation von Autos «made in Germany» und die Möglichkeiten, die Ingenieurskunst auf höchstem Niveau zu schaffen vermag – entwickelt in Rüsselsheim, gebaut in Eisenach.

Opel Automobile GmbH
Neue Designsprache: der neue Opel Grandland mit 3-D-Vizor und innovativem Intelli-Lux-HD-Licht.
Opel Automobile GmbH

Schon der erste Eindruck ist dabei überzeugend: Mit seinem klaren Auftritt und dem erstmals beleuchteten Opel-Blitz in der Front des Grandlands macht das SUV «etwas her», wie man vermutlich in Hessen sagen würde. Ein Detail, das vielleicht erst auf den zweiten Blick auffällt, welches aber für eine ganz neue Design- und Engineering-Philosophie steht, ist der völlige Verzicht auf Chromelemente. Was vor fünfzig Jahren noch Inbegriff des automobilen Luxus war, ist heute aus ökologischer Verantwortung heraus keine sinnvolle Lösung mehr. So wurde etwa der Schriftzug «Grandland» am Heck nicht mehr in glänzenden Chrombuchstaben appliziert, sondern wird ins Blech geprägt, was eine überzeugende Lösung für einen diskret-edlen Auftritt ist. Als Kontrast setzt man auch in der Hinteransicht auf einen mit sparsamer LED-Technologie beleuchteten Opel-Schriftzug. Insgesamt wirkt der Grandland, der jetzt in der zweiten Generation auf die Strassen kommt, durch solche Feinheiten wie ein Auto für die Zeit von heute – und morgen.

 

100 Prozent Recycling

Überhaupt sieht man das vieldiskutierte Thema Nachhaltigkeit am Stammsitz in Rüsselsheim am Main, wo Opel 1862 gegründet wurde, heute als eine der wichtigsten Herausforderungen, die es mit Ideen und Erfindergeist zu meistern gilt. Man habe im Kreise der Designer und Ingenieure schon in der Entwicklung des neuen Grandland «in jedem Detail darauf geachtet, ressourcenschonende Lösungen zu finden, um den CO2-Fussabdruck zu senken und zugleich ein zukunftsweisendes, attraktives und komfortables SUV auf die Strasse zu bringen», heisst es in einer Mitteilung von Opel. «Greenovation» heisst dieser Ansatz, der mehr ist als wohlfeile Anpassung an den Zeitgeist, sondern vielmehr Ausdruck eines umfassenden Ansatzes. Nimmt man die Aufgabe ernst, den CO2-Ausstoss der individuellen Mobilität insgesamt und auf breiter Front zu senken, ist es mit neuen Antrieben beziehungsweise alternativen Energiequellen nicht getan.

Insgesamt wirkt der Grandland wie ein Auto für die Zeit von heute – und morgen.

Beim Opel Grandland heisst das ganz praktisch, dass beispielsweise sämtliche Stoffe und Bezüge im Innenraum und der Sitze – das Auto ist serienmässig mit rückenschonenden «Intelli-Seats» ausgestattet – zu 100 Prozent aus Materialien mit Recyclinganteil bezogen sind. Auch unter den sichtbaren Oberflächen wird mit diesem Ansatz gearbeitet, auch Stahl und Aluminium für die Konstruktion des Opel Grandland bestehen aus recycelten und regenerativen Rohstoffen. Mehr als 500 Kilogramm des Gesamtgewichts sind es ganz präzise, und von den mehr als vierzig Polymerelementen im Fahrzeug bestehen 80 Prozent aus «grünen Materialien».

 

Erstmals auch elektrisch

Mit dem neuen Topmodell, so formuliert es der Experte des deutschen Onlinemagazins Motor 1, habe Opel eine «neue Grösse» geschaffen, der Kollege von Spiegel online spricht von «schlauen Ideen», und der Automobilclub ADAC sieht «optisch einen ziemlichen Sprung nach vorn». Kurz, der neue Opel Grandland erfährt erfreulich gute Resonanz. Bei Opel selbst spricht CEO Florian Huettl von einem «Meilenstein».

Gemeint ist damit neben der überzeugenden Optik und dem umfassenden Nachhaltigkeitsansatz auch die Antriebstechnologie. Weil der Opel Grandland auf der STLA-Medium-Plattform des Stellantis-Konzerns gebaut wird, ist er erstmals auch als Elektrofahrzeug erhältlich, damit ist jedes Opel-Modell auch in einer E-Variante verfügbar. «Das ist ein grosser Schritt in unserer Elektro-Offensive», sagt Opel-CEO Huettl. Mit einem Batteriepaket, das bis zu 98 kWh Energie speichert, mit einem neuen Elektromotor und einer energiesparenden Wärmepumpe ausgerüstet, kommt der Opel Grandland Electric gemäss WLTP-Richtlinien auf bis zu 680 Kilometer Reichweite mit einer Akkuladung. Das ist ein hervorragender Wert mit dem Prädikat «absolut alltagstauglich». Auch die Batterien für die Elektrovariante wurden dabei selbstverständlich den Regeln der Kreislaufwirtschaft unterzogen, am Produktionsstandort Eisenach wurde dafür eigens ein «Battery Shop» eingerichtet, der nach den «vier R» betrieben wird: «Repair, Remanufacture, Reuse und Recycle».

In der Schweiz ist der neue Opel Grandland in drei gewissermassen stufenweise elektrifizierten Antrieben erhältlich: als Benzin-Hybrid-Motor mit 136 PS, als Plug-in-Hybrid mit Benzinmotor, 195 PS Systemleistung und bis zu 88,5 Kilometern rein elektrischer Reichweite sowie als vollelektrische Modelle mit zwei unterschiedlichen Batteriegrössen (73 oder 82 kWh, jeweils 157 kW/213 PS). Die Preise für den Grandland E starten bei 43 990 Franken, für den Benzin-Hybrid bei 38 770 Franken. Die Variante mit grosser Batterie und der Grandland Electric als AWD sind in der Schweiz ab 2025 erhältlich.

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