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Grossmeister von Schund und Sühne
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Jin Yong

Grossmeister von Schund und Sühne

Seine Bücher erreichen in China Auflagen von hundert Millionen. Sie wurden verfilmt und lösten einen weltweiten Kung-Fu-Boom aus. Doch das ist Louis Cha alias Jin Yong nicht genug: Der Vater des chinesischen Robin Hood will literarische Anerkennung.
Eine schäbige Leihbücherei in Schanghai. Hier beginnt, an einem frostigen Winterabend, die Entdeckungsreise, die mich zum grössten Schriftsteller unserer Zeit führen sollte: Jin Yong.Und ich kannte nicht mal seinen Namen. Die Bücherei, eine zur Strasse hin offene Stube, befindet sich in einem denkmalschutz-würdigen Haus ohne fliessend Wasser, aber voller Geschichte. Auf dem Tisch und in den Regalen liegen einige tausend Bände, die meisten mit gebrochenen Rücken, Eselsohren und Sojasaucenflecken. Der siebzigjährige Bibliothekar hat ganz gut gelebt von seinem Bücherverleih. Jetzt droht ihm und dem ganzen Viertel der Abriss. Deshalb bin ich hier. Nach seinen Büchern frage ich nur de ...
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