Am 24. Februar ist es wieder so weit: Wir dürfen abstimmen. Die höchsten Wogen schlägt der Entscheid über das Steuerreformgesetz II, das drei Ziele verfolgt, wobei die mildere Besteuerung von ausgeschütteten Unternehmergewinnen im Zentrum der Kontroverse steht. Die anderen beiden Ziele, nämlich substanzverzehrende Kapitalsteuern abzuschaffen und Personenunternehmen aus steuerlichen Korsetten zu befreien, hätten alleine kaum zum Referendum geführt.
Die Linke spricht vorwurfsvoll von «Steuergeschenken an die Reichen» oder einer «Bevorzugung der Wirtschaft» zu Lasten der Arbeitnehmer beziehungsweise der AHV. Die andere Seite wird nicht minder müde, das Ganze als Wachstumsrakete, In ...