Am späten Samstagabend wurde US-Präsident Bush in der amerikanischen Botschaft in Paris aus dem Bett geholt. Ronald Reagan, der Mann, der mehr für die Zerstörung der sowjetischen Herrschaft und das Ende des Kalten Krieges getan hatte als irgendein anderer westlicher Leader, war tot. Am nächsten Tag, Sonntag, wurde in der Normandie nicht nur der alliierte Kampf gegen die Nazis, sondern auch der Beginn der amerikanischen Besatzung Europas gefeiert. Auf den transatlantischen Geburtstag folgt nun das Begräbnis des letzten Kalten Kriegers.
Erstaunlicherweise werden sowohl das 60-Jahr-Jubiläum des D-Day als auch die Hommage an den US-Präsidenten mit grossem Überschwang begangen. Kaum je w ...