«Blatter wird stürzen.» Die Prophezeiung, die seit einem Jahr durch die Weltpresse läuft, hat sich nicht erfüllt. Noch nicht. Sepp Blatter, schier unverwüstlich, wird aller Voraussicht nach am Kongress des Weltfussballverbandes Fifa kommende Woche als Präsident wiedergewählt. Allen Anfeindungen zum Trotz.
Noch beschäftigt sich die Weltpresse mit den Anschuldigungen zu Korruption und zweifelhaften Zahlungen, die der Fifa-Generalsekretär Michel Zen-Ruffinen öffentlich erhoben hat. Doch damit lässt sich Sepp Blatter, der gewiefteste aller Sportfunktionäre, nicht aus dem Sessel heben. Eine sentimentale Replik genügte, um die «veröffentlichte Meinung» wieder auf seine Seite zu br ...