Nicht zu fassen, es gibt ihn noch im ZeitÂalter konfektionierter Fliessbandproduktionen: den Renitenzler, den Dickkopf, der sich den Gepflogenheiten des Gewerbes widersetzt und auf ein richtig opulentes, echt saftiges Kinoerlebnis pocht. Nicht auf das, mit dem das digitale Kino durch seine seriellen Computer-Generated-Imagery-Zaubereien das Publikum betört. Gemeint ist das gute alte Zelluloid, das angeblich noch richtige Bildlawinen durch die Augen ins Gemüt donnert. Wie anno dazumal «Ben Hur» oder «Lawrence of Arabia». Das waren noch Gesamtkunstwerke, also Oper, Drama, Malerei in einem, mit Ouvertüre und Akten und anderen Klotzigkeiten.
Der Sturkopf Quentin Tarantino, dieser Cineast ...