Skype-Call mit drei Freunden. Wir treffen uns jetzt täglich um halb sechs vor unseren Computern. Vor mir steht ein mittlerweile kalter Tee, bereits der dritte, der heute vergessen ging. Sobald unsere vier Gesichter auf dem Bildschirm erscheinen und wir uns erkundigt haben, ob alle noch gesund seien, wird es erstmals still. Es ist ein komisches Gefühl, ohne Pläne ins Wochenende zu starten. Es ist Samstagabend, und vor Corona sässen wir jetzt sorglos an einem WG-Esstisch, öffneten gerade die erste Flasche Prosecco, während wir darüber diskutierten, welche Party wir später mit unserer Anwesenheit beehren würden. Jetzt aber beginnt Klara zu jammern, w ...