Dank einer Motion zur Schaffung der gesetzlichen Grundlage für grosse Solaranlagen im Berggebiet ist das Spannungsfeld zwischen Landschaftsschutz und Stromproduktion in der Sommersession Thema im Ständerat. Nötig macht diese Diskussion nicht zuletzt der beschlossene Atomausstieg. Ihr geringer Flächenbedarf ist ein wesentlicher Vorteil von Kernkraftwerken, der auch zum Entscheid der EU-Kommission beigetragen hat, die Kernenergie als nachhaltige Technologie zu taxieren. Eine im Auftrag der liberalen und konservativen Fraktionen des Europäischen Parlamentes verfasste Studie, die den Landschaftsschutz explizit in die Wirtschaftlichkeitsüberlegungen einbezieht, kommt zum Schluss, dass ...