Als der Ständerat über den Atomausstieg debattierte und Kritik am raschen Ausstiegsentscheid des Bundesrats laut wurde, brachte Energieministerin Doris Leuthard die ETH Zürich ins Spiel. Die Top-Universität habe die Strategie der Regierung untersucht und gesagt, dass diese halte, was sie verspreche, hielt die CVP-Bundesrätin den Kritikern entgegen. Die Politiker sollten «bei der Beurteilung solcher Fragen der Wissenschaft vertrauen», fügte sie an. «Wenn Sie sich mit der ETH anlegen wollen, ist das Ihre Sache.»
Tatsächlich hatte die ETH Zürich wenige ÂTage zuvor eine Studie vorgestellt, die die vom Bundesrat angestrebte Energiewende als machbar bezeichnete. Der Atomausstieg sei ...