Es gibt Politiker, die legen es darauf an, auszuprobieren, wie weit sie gehen können, bis die Bürger die Geduld mit ihnen verlieren. Wie verzogene Kinder, die bei einem Abendessen so lange lärmen und poltern, bis auch den liberalsten Erwachsenen die Nerven versagen. Antje Vollmer zum Beispiel hat sich jahrelang für ein «Kinderwahlrecht» von Geburt an eingesetzt, das von den Eltern «vikarisch», also stellvertretend, ausgeübt werden sollte. In einem solchen Falle hätte eine Familie mit drei Kindern fünf Stimmen. Dann muss ihr jemand gesagt haben, eine solche Regelung würde gegen den Grundsatz «One man, one vote» verstossen, und der Plan verschwand in der Abstellkammer der Ideen, ...