Grün, grüner, ETH: So könnte man die jüngste Entwicklung der einst für ihre wissenschaftliche Rationalität und Nüchternheit bekannten Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) beschreiben. Das gilt quer durch die Forschungsbereiche, vom Klima – wo aktivistische Wortführer wie Reto Knutti den Ton angeben – über die Umwelt- und Ingenieur- bis zu den Verkehrswissenschaften. Die neuste Probe aufs Exempel liefert die ETH mit dem sogenannten Leuchtturmprojekt «E-Bike-City», an dem nicht weniger als neun Lehrstühle in Zürich und an der Schwesterinstitution EPF Lausanne beteiligt sind.
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