Vor zwanzig Semestern hatte Fabian Molina sein Studium der Geschichte und Philosophie an der Universität Zürich aufgenommen. Zu einem Abschluss oder einer eigentlichen Berufsarbeit kam es nie. Aus dem Jungsozialisten wurde ein gutbezahlter Berufspolitiker und nebenamtlicher Co-Präsident einer vom Bund kräftig alimentierten Entwicklungshilfe-Stiftung. Fabian Molinas Vater hat seinerzeit als linksoppositioneller Chilene in der Schweiz Asyl erhalten. Was unter der heutigen Gesetzgebung nicht mehr möglich wäre, wie Molina erfrischend freimütig eingesteht. Das, was für den Papa Rettung, Freiheit und Lebensgrundlage bedeutete, will der Sohn jetzt nach Kr&aum ...