Gründe, die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) kritisch zu sehen, gibt es viele. Politische Einseitigkeit oder mangelnde Staatsferne zum Beispiel. Die Begründung indes, mit der die beiden BDP-Nationalräte Hans Grunder und Lorenz Hess beim neuen Radio- und Fernsehgesetz vom Ja- ins Nein-Lager gewechselt haben, erstaunt dann doch: Die SRG könne nicht ständig den Service public betonen und dann für die Fernsehsendung «Arena» einen Parteienschlüssel einführen, der die «lösungsorientierte Mitte» benachteilige. Mit «lösungsorientierte Mitte» meinen sie sich selbst. Sie vergessen darob sogar den Ehrenplatz ihrer Bundesrätin in diversen Fernsehformaten. Die Kl ...