Wer, wie der Arzt Patrick Regamey, ein neues Weingut Histoire d’Enfer nennt, ist, zumal im katholischen Wallis, auf Provokation aus. Oder er hält es mit jenen, die, vor die Wahl gestellt, die Hölle einem Nachleben höheren Orts vorziehen, weil sie dort die interessantere Gesellschaft erwartet. Also auch die interessanteren Weine. Solche produziert Regamey mit seinen Partnern Alexandre Challand und James Paget und dem Önologen Benoit Paris zweifellos. Mit einer breiten Palette in Rot und Weiss hat es das quartet infernal mit dem «Syrah l’Enfer de la Patience» in einem Concours der Schweizerischen Weinzeitung aus dem Stand auf Platz eins gebracht. Von solchen Listen mag man halten ...