Jean-Paul Gschwind, Justiz-Getriebener, dürfte sich seine Amtszeit als Präsident der Gerichtskommission wohl gemütlicher vorgestellt haben. Das vom jurassischen CVP-Nationalrat geführte Gremium, das sonst eher ein Schattendasein fristet, steht im Strudel der Ereignisse rund um Bundesanwalt Michael Lauber. Zudem hält auch das Bundesstrafgericht in Bellinzona Gschwinds Kommission auf Trab. Eigentlich hätte die Vereinigte Bundesversammlung diese Woche das Präsidium und das Vizepräsidium des Gerichts neu besetzen sollen; die Amtsperiode läuft Ende 2019 aus. Daraus wurde nun aber nichts, weil die Gerichtskommission mit den Wahlvorschlägen aus Bell ...