In der aktuellen Diskussion über das Verhältnis zwischen der Schweiz und der EU wird von Seiten der Wirtschaft und aller bürgerlichen Parteien ausser der SVP insbesondere ein Thema hervorgehoben. Die Personenfreizügigkeit sei enorm wichtig, damit unsere Wirtschaft genügend qualifizierte Arbeitskräfte aus Europa bekomme. Deshalb sei die Annahme der Masseneinwanderungsinitiative brandgefährlich für den Wirtschaftsstandort.
Interessanterweise spielte dieses Argument bei Abschluss der Personenfreizügigkeit und der Bilateralen I Ende der neunziger Jahre, als es der Schweizer Wirtschaft schlechter ging als heute, nicht die geringste Rolle.
Als der Bundesrat am 23. Juni 1999 in seine ...