Selbstverständlich müsse man «Abkommen und Verträge als ungültig aufkündigen»: «Dann nämlich, wenn Verträge unzumutbar sind und/oder ihren Zweck nicht mehr erfüllen können.» Es gehe um «eine Stabilisierung der gegenwärtigen unhaltbaren Situation» und um «pragmatische Sofortmassnahmen». Solches liest man im Tages-Anzeiger. Die gefühlte Anteilnahme gilt einem Kleinstaat, der an Knebelverträgen mit der mächtigen EU Âleidet. Doch gemeint ist selbstverständlich nicht die Schweiz, die eine EU-Massenzuwanderung überfordert. Gemeint ist ausschliesslich Griechenland in seinem Entschuldungskampf mit der Europäischen Union.
Der Griechenversteher Stefan Howald, ÂRedaktor der li ...