Bradley Birkenfeld darf also vom amerikanischen Staat 104 Millionen Dollar in Empfang nehmen. Mit diesem Geld wird der ehemalige UBS-Banker dafür belohnt, dass er vor fünf Jahren die Justiz- und Steuerbehörden über die illegalen Geschäftspraktiken der Schweizer Grossbank mit Steuerhinterziehern informierte. Nach Birkenfelds Darstellung war die Konzernspitze der UBS im Bild gewesen, er selber will Vorgesetzte und die Rechtsabteilung der Bank auf die illegalen Machenschaften hingewiesen haben. Weil niemand reagiert habe, so seine Begründung, übergab er den US-Fahndern 400 Seiten belastendes Material.
Der Fall führte dazu, dass die UBS dem US-Justizdepartement 780 Millionen US-Dollar ...