Was kann aus Nürnberg Gutes kommen? Jede Menge, auch wenn ein Schweizer mit der fränkischen Metropole zuerst, je nach Bildungs- und Interessenlage, den Christkindlesmarkt, die desolate Tabellenlage des 1.FC (genannt «der Club»), das Reichsparteitagsgelände, Nürnberger Bratwürste oder Wagners «Meistersinger» assoziiert.
Für mich ist Nürnberg Hermann Glaser, Jahrzehnte einer der erfindungsreichsten Kulturdezernenten der Bundesrepublik, Fitzgerald Kusz, ein Autor von hinterhältigen, fränkisch geschriebenen Volksstücken, und nun Lutz Häfner. Denn der hat im März 1997, keine 25 Jahre alt, seine erste CD eingespielt, und zwar in der New Yorker «Powerstation», mit einer Besetzun ...