Kürzlich wurden Sie in der Financial Times als zweitmächtigster Galerist der Welt bezeichnet. Wollen Sie nicht der mächtigste werden?Nein, es ist immer besser, die Nummer zwei zu sein. Da ist man schön im Windschatten. Und in Wirklichkeit bin ich natürlich auch nicht der Zweitmächtigste. Aber offensichtlich gibt es Meinungsmacher, die diesen Eindruck haben. In der Schweiz hingegen ist Hauser&Wirth tatsächlich die grösste Galerie, weshalb wir all die Fragen und die Kritik, die man dem Mächtigsten gegenüber formuliert, ertragen müssen.
Die Schweiz gilt als Land, in dem jeder, der den Kopf aus der Masse streckt, mit Enthauptung bestraft wird. Ist dies auch Ihre Erfahrung?Nein. Be ...