Die Halbierungsinitiative polarisiert die Schweiz. Die Initianten fordern, dass Haushalte statt 335 Franken (ab 2029: 300 Franken) künftig nur noch 200 Franken pro Jahr für das Fernseh- und Radioangebot der SRG bezahlen sollen. Die Forderung nach einer Reduktion der Gebühren stützt sich auf verschiedene Kritikpunkte betreffend die SRG. Einerseits bezahlen die Schweizerinnen und Schweizer im europäischen Vergleich die höchsten Rundfunkgebühren – auch kaufkraftbereinigt. Zudem wird die SRG von vielen als nicht mehr zeitgemäss wahrgenommen: Das Durchschnittsalter der SRF-Zuschauer beträgt inzwischen 62 Jahre, während das Durchschnittsalter der Schweizer Bevölkerung bei rund 4 ...