Wer über Päpste und Frauen schreibt, kommt nicht um den Heiligen Vater mit den meisten Geliebten und der grössten Kinderschar herum. Deshalb ist Alexander VI. eine prominente Erscheinung in Alois Uhls neuem Buch «Die Päpste und die Frauen».
Alexander VI. gilt als das Monster auf dem Heiligen Stuhl. Er sei hochtalentiert gewesen, ein Verwaltungsgenie, aber auch ein Karrierist, ein Giftmischer, ein Mörder und ein Lustmolch, der im Vatikan Sexorgien veranstaltete, wie sein Untergebener, der päpstliche Zeremonienmeister Burkhard, behauptet.
Die Forschung hat Burkhard längst als fanatisierten Lügner entlarvt und in die Phalanx der hassgesteuerten Anti-Borgia-Publizisten eingereiht, dere ...