Beginnen wir mit einer einfachen Frage: Kann Michael Ringier noch etwas selber entscheiden, ohne dass er andere fragen muss?
Die Antwort ist ebenso einfach: Selber entscheiden kann Ringier auf dem Golfplatz und in seiner Kunstsammlung.
In seinem Unternehmen aber kann er das nicht mehr.
Nicht mehr das alleinige Sagen hat Ringier zum Beispiel bei den Zeitschriften. Seine Magazine, von der Schweizer Illustrierten bis L’Hebdo, gehören ihm nur noch zu fünfzig Prozent. Sie wurden soeben in eine gemeinsame Firma mit Axel Springer Schweiz eingebracht.
Auch bei der Vermarktung der Blick-Gruppe und den anderen Pressemarken verzichtet Ringier auf den bisherigen Alleinbesitz. Künftig gehört ihm nu ...