«Lass die Wahrheit niemals eine gute Story versauen», besagt ein halbernstes journalistisches Bonmot. Ein schönes Beispiel dafür ist die Geschichte von Lukas Häuptli, der in der NZZ am Sonntag einen pikanten Vorwurf gegen Ursula Fehr erhob: Die Gemeindepräsidentin von Eglisau habe (ausgerechnet!) als Gattin des SVP-Hardliners Hans Fehr ein Empfehlungsschreiben für eine abgewiesene serbische Asylantin ans Migrationsamt verfasst und dabei verschwiegen, dass sie die Frau gelegentlich privat als Putzfrau schwarz beschäftige. Tatsache ist jedoch: Fehr deklariert im ominösen Brief, dass die Serbin «in einzelnen privaten Haushalten, unter anderem auch bei mir, bei den Reinigungsarbei ...