Es kommt selten vor, dass Journalisten anderen Journalisten applaudieren. Der Futterneid ist im Normalfall zu gross.
Insofern hat die neue SRG-Generaldirektorin Susanne Wille für eine untypische Ausnahme gesorgt. Ihre Berufskollegen klatschten zu ihrer Wahl in die Hände.
Susanne Wille, so lasen wir, hat «Rehaugen» (Sonntagsblick), sie ist «turnhallentauglich» (NZZ), ist eine «begabte Netzwerkerin» (Aargauer Zeitung), ist «charismatisch» (Le Temps), sie erntet «viele Sympathien» (Tages-Anzeiger), sie ist «diplomatisch» (Sonntagszeitung), und sie ist «kommunikativ» (Blick).
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