Seit der Kurs des Euro vergangene Woche gegenüber dem Schweizer Franken auf ein Rekordtief von 1.20 gefallen ist, herrscht Aktionismus im Land. Politiker fordern vom Bundesrat einen Masterplan zur Überwindung von Währungsproblemen. Die Idee, den Kurs des Frankens an den des Euro zu koppeln, geistert herum. Steuererleichterungen zur Ankurbelung der Konsumlust im Inland, eine temporäre Reduktion der Mehrwertsteuer für exportorientierte Schweizer Firmen oder anderes wird diskutiert. Unternehmer gibt es, die zur Eindämmung der Spekulation auf dem Schweizer Franken laut über Negativzinsen für Währungsgeschäfte nachdenken, und Politiker, die Schweizer Banken verpflichten wollen, au ...