Wen Gott bestrafen will, dem gibt er ein Amt, dem er nicht gewachsen ist. ChrisÂtian Wulff war Ministerpräsident von Niedersachsen, bis Angela Merkel beschloss, ihn zum Bundespräsidenten wählen zu lassen. Nun werden in Berlin Wetten abgeschlossen, ob Wulff zu Weihnachten noch im Amt sein wird. Eine Bemerkung der Kanzlerin anlässlich eines Truppenbesuchs im Kosovo, der Bundespräsident leiste «hervorragende Arbeit» und geniesse ihr «volles Vertrauen», könnte den Anfang vom Ende einer peinlichen Affäre bedeuten. Täglich werden neue Einzelheiten über Wulffs Freunde und Unterstützer bekannt, die ihm Geld geliehen oder eine AnÂzeigenkampagne finanziert haben, natürlich Âohne irge ...