Regulierungsfreudige Politiker lieben Wirtschaftskrisen, denn sie geben ihnen eine ideale Plattform, um ihre Anliegen vorzutragen. Angesichts der derzeitigen Bankenkrise sind die Scheinwerfer der Medien auf die Politiker gerichtet. Dies nützt in Europa vor allem Frankreichs emsiger Staatschef Nicolas Sarkozy aus, der bis Ende des Jahres als Ratsvorsitzender der EU präsidiert. Er möchte mit der Schaffung eines neuen Weltfinanzsystems Geschichte schreiben. Aber auch der Eurogruppe-Chef Jean-Claude Juncker oder die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel versuchen, mit Vorschlägen für zusätzliche Regulierungen und eine stärkere Überwachung des Bankensystems das öffentliche Interesse auf ...