Er war Porzellansammler, das passte gut zu ihm. Achtsamkeit war ein Teil seines Wesens, auch Freude an der Idylle. Der Mann, der Blick und Tele gründen half, war in der biedermeierlichen Gefühlswelt des Gelben Hefts daheim. Offen bekannte sich der Grossverleger zur Provinzialität seiner Stammkundschaft. Im grössten Schweizer Verlag führte er Regie, ohne ins Tagesgeschäft einzugreifen. Er hatte die Geduld, Investitionen langfristig anzulegen; kein heutiger Verleger könnte mehr fünfzehn Jahre warten, bis der Blick Geld verdiente. In entscheidenden Augenblicken handelte der stille Gentleman unternehmerisch und überraschend radikal. Etwa 1971, als er Heinrich Oswald als Unternehmensleit ...