Er war ein Schweizer und Zürcher Staatsbürger im besten Sinn. Wo er Unrecht und Willkür im öffentlichen Leben begegnete, hatte er den Mut, sich einzumischen. Längst Pensionär, engagierte sich Hans Scharpf im privaten Gönnerverein Procourage, mit dem er den vom Sozialdepartement entlassenen Whistleblowerinnen Margrit Zopfi und Esther Wyler unter die Arme griff; sie hatten via Weltwoche schwere Missstände im Stadtzürcher Sozialwesen aufgedeckt. Die beiden «Stauffacherinnen», wie Scharpf sie gerne nannte, mussten dafür teure Gerichtsverfahren auf sich nehmen.
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