Herr Kopp, an den Solothurner Filmtagen stand Ihre Frau wieder im Rampenlicht. Sie dagegen hat man fast nicht gesehen, weder im Film von Andreas Brütsch noch an der Premiere.Ich bin halt die geborene Hintergrundfigur. Ist Ihnen das noch nicht aufgefallen?
Haben Sie die Rolle der «eidg. dipl. Unperson» schon derart verinnerlicht?Spass beiseite. Ich habe die Hoffnung nie verloren, dass die Welt eines Tages wieder normal wird. In letzter Zeit gibt es viele Zeichen in diese Richtung.
Von Bitterkeit ist bei Ihnen trotz 18 Jahren sozialer Ächtung wenig zu spüren.Ressentiments bringen nichts, aber die Enttäuschung hinterlässt schon Spuren. Schuldig fühlte ich mich nie, doch ich weiss, dass ...