Es zieht mich über den Platz, als würden meine Schritte gelenkt, als wüsste mein Unterbewusstsein ganz genau, wohin es will: in den «Irish Pub» unter den Arkaden der S-Bahn-Linie am Hackeschen Markt. Habe ich mir nicht vorgenommen, den St-Patricks-Day dieses Jahr nicht zu feiern?
Und jetzt steh ich neben meinem Lektor Andreas Paschedag am Tresen, trinke ein Pint und kämpfe mit der Rührung, die sich angesichts der grobgeschnitzten Köpfe, glühenden Kartoffelnasen und Stiernacken in mir regt, da sie mich an daheim erinnern. Daheim, wo ist das? Eine Kellnerin drückt uns ein Plastikherz in die Hand, das sich ans Revers stecken lässt und auf Knopfdruck träge zu blinken anfängt, als s ...