Es war das letzte Jahr des helvetischen Babybooms, 1964, 113 000 Lebendgeborene tauchten ein in das grelle Licht eines Gebärsaals und später in jenes einer Welt, die damals, so kommt es einem heute vor, weniger Schatten kannte. Ich bin eines dieser 113 000 Kinder, geboren an einem Sonntag in Basel unter den Klängen einer zufällig auf den Gängen spielenden Kapelle der Heilsarmee, so hat man mir erzählt. Was sie gespielt hat, habe ich nie erfahren. Es war der 19. April 1964, 19.20 Uhr.
Kleinstdrama im hintersten Winkel.
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