Nichts macht in der Schweiz mehr Spass, als teuer essen zu gehen. Okay, billig essen zu gehen, kommt schon deshalb nicht in Frage, weil man in der Schweiz nicht billig essen gehen kann, aber nach oben sind die Skalen offen. Keine Angst, das wird keine ironische Fundamentalkritik an der Tatsache, dass eine Pizza und ein Schluck Wein beim Italiener ums Eck dreissig, vierzig Franken kosten, das besorgen die Kollegen vom Ressort «Hochpreisinsel», und ich ziele auch nicht auf die Mehr-Sterne-Restaurants, deren Kaviar-Gänseleber-Verbrauch nachvollziehbar hohe Materialkosten aufwirft. Was ich meine, sind die Gastwirtschaften der Schweiz, deren Preispolitik in keinem Zusammenhang zu den gebotenen ...