Ausgerechnet das Fernsehen, noch dazu das «private», hat den deutschen Intellektuellen «ihre Leitfigur» (Spiegel) geschenkt. Er selber verbittet sich Beleidigungen dieser Art. Er hält sich für «den grössten Entertainer der Zeitgeschichte».
Natürlich ist das nicht sein Ernst, es ist auch kein Witz – irgendwas dazwischen, wie immer. «Es ist das Zwischenreich des symbolischen Verhaltens zur Welt», weiss Kollege Roger Willemsen. «Von hier aus lassen sich beide Sphären verneinen, die Spasskultur und der Ernst, ja, selbst die eigene Person.» Harald Schmidt, der Mephisto der Mattscheibe («Ich bin der Geist, der stets verneint.»). Manchmal macht er auch eine Ausnahme, zum Beispiel ...