Vor rund zehn Jahren präsentierte die Galerie Manoir in Martigny eine Gruppenausstellung von Künstlern aus St. Petersburg. Zur Vernissage kam auch der damalige Stadtpräsident, Pascal Couchepin, der beim Betrachten der Ausstellung plötzlich vor einem grossen Gemälde innehielt, das in roten Tönen einen stilisierten Stier darstellte, gemalt in der Manier der Höhlenmalereien von Lascaux. Rasch machte bei den Anwesenden die Neuigkeit die Runde, der Stadtpräsident habe beschlossen, das Bild für mehrere tausend Franken durch die Stadt ankaufen zu lassen. Das war keine kleine Überraschung. Warum hatte er gerade dieses Bild gemocht? Zweifellos spielte die Symbolik des Tiers eine Rolle. Denn ...