Einen Aufruhr, wie ihn Nationalrätin Farah Rumy kürzlich provoziert hat, würde es in Singapur nie geben. Als Opfer von Alltagsrassismus liess sich die hübsche, caramelhäutige Volksvertreterin der SP bemitleiden. Weil ihr ein Journalist eine Frage zu Indien und ihrer Herkunft gestellt hat. Für Lee Kuan Yew, den früheren Premier Singapurs, wäre klar, dass sich jemand, der sri-lankische Wurzeln hat, eher mit den Gepflogenheiten der indischen Gesellschaft auskennt als ein Bünzli-Schweizer. Warum so tun, als ob es anders wäre?
«Giftige Religion»: ...