Robert Grimm, wortgewaltiger Volkstribun, schreitet nach der Bundesratswahl vom 18. Juli 1940 zur Rednertribüne, um das «brennende Unrecht» der erneuten Nichtberücksichtigung der Sozialdemokraten zu geisseln: «Ein grosser, für die geistige und materielle Selbstbehauptung des Landes entscheidender Teil des Volkes wird dadurch erneut von der Teilnahme an einer mit weitgehenden Vollmachten ausgestatteten Regierung von der Mitverantwortung in der Staatsführung ausgeschlossen.»
Die bürgerlichen Parteien, die, wie Grimm donnert, aus «parteipolitischem Egoismus» eine sozialdemokratische Bundesratsbeteiligung vereitelt haben, sehen ein, dass das zerschlagene Porzellan gekittet werden mus ...