Die Tankstelle an der Zürcher Sonneggstrasse ist kein Ort, den Filmregisseure als Tatort für einen Thriller auswählen würden. Sie liegt zu klein und zu ruhig im Quartier, und der Mann im kleinen Laden der Tankstelle ist zu freundlich. Sofort steht er auf, wenn Kunden kommen. Um diese Zeit, gegen Abend, etwa alle drei Minuten. Die mit dem Auto tanken Benzin. Andere kommen zu Fuss, kaufen Schokolade oder ein Päckchen Zigaretten, Toastbrot oder Lektüre in Zeitungsformat. Auch Milch, Brot und Suppenbeutel sind erhältlich. Der Tankstellenshop ist den Quartierbewohnern eine Einkaufsmöglichkeit. Als zwei Kundinnen eintreten, mit denen er per du verkehrt, versäumt der Tankwart nicht die Gel ...