Lädt man «Blackpills», die App des neuen, mobilen Streaming-Dienstes, auf sein Smartphone, wird man zuerst von pulsierender Musik und einem flimmernden Trailer willkommengeheissen, dann poppt folgender (hier aus dem Englischen übersetzter) Gruss auf: «Die Sucht beginnt hier. Hol dir deine erste Pille» – klingt ja bedrohlich. Einen Klick weiter muss man seine Handynummer hinterlegen, um per SMS einen Zugangscode zu erhalten, den man wiederum bei Blackpills eingeben muss. Bei diesem Zugangsritual, das technisch unnötig ist, denn die App hat man bereits geladen, dürfte Teenager das erregende Gefühl heimsuchen, etwas Unartiges zu tun – während Erwachsenen eher die unwohle Frage dur ...