«Nein, nein, nein. Das ist gelogen, das ist ein Fehler. Wir wissen, wovon Sie sprechen, aber man hat uns bereits um Entschuldigung gebeten.» Es ist eine sehr kalte Nacht in Miranda de Ebro, auf der Strasse vor dem Bahnhof lächeln vier junge Frauen ebenso heftig, wie sie den Kopf schütteln. «Nein, nein, nein. Es stimmt, dass sie letztes Jahr gesagt haben, wir konsumieren hier pro Person mehr Kokain als in jeder anderen Stadt, abgesehen von New York. Aber das ist eine Lüge.»
Die Bewohner von Miranda scheinen sehr überzeugt zu sein. Dreihundert Kilometer nördlich von Madrid gelegen, fast in der nordöstlichen Ecke des Landes und vor den Toren des Baskenlandes, ist Miranda de Ebro eine ...