Für ein Interview mit Marc Hayek geht man ans Ende der Welt. Genau genommen, ins Vallée de Joux, ein Hochtal am hintersten Zipfel des Schweizer Juras. Drei Stunden Autofahrt in die Wiege der Schweizer Uhrenindustrie. Ein raues Tal, in dem das Thermometer schon mal auf minus 30 Grad Celsius fallen kann. Eine Landschaft, eingepfercht auf 1000 Meter Höhe an der Grenze zu Frankreich. Die Menschen machen das Beste aus ihrer peripheren Lage: Sie vertreiben sich die frostige Winterzeit, acht Monate im Jahr, mit der Fabrikation der weltweit edelsten und teuersten Uhren. «Die Blancpain SA befindet sich in Le Brassus», hatte Régine Grohé, Marc Hayeks Sekretärin, gesagt. Ebenso, dass er keinen ...