Puff im Puff
Anscheinend hat Haymo Empl nach den Diskussionen um sein letztes Buch «Milzbrand» noch nicht genug – oder eben gerade Gefallen daran gefunden, den Finger direkt in offene Wunden zu stecken. In seinem neuen Roman «Attila» erspart er uns zumindest kein Reizthema: Prostitution und Drogensucht finden darin ebenso Platz wie Jugendwahn und rechtsradikale Politiker. Attila ist der männlichste Schwule Zürichs, und seine beste Freundin Moa eine Hure, die penetrant grosse Dichter zitiert. Als innert kurzer Zeit zwei Prominente in Moas Puff sterben, versuchen die beiden, die Todesfälle selber aufzuklären – was sie natürlich schaffen und so eine extrem konstruierte Geschichte e ...