Es gab einmal eine Band in Los Angeles, die unternahm es, nach dem Zusammenbruch von New Wave den gemeinen Hardrock neu aufzugleisen, hormonell aufzuladen und zu popularisieren. Im Juni 1987 erschien ihr erstes Album namens «Appetite for Destruction» und war sofort die grelle Sensation der Stunde. Die Band hiess Guns N’ Roses, dargestellt von fünf hochglanzlackierten, not giving a fuck Eighties-Babys, frisch vom Bettfrisur-High-Society-Hairdresser auf den Sunset Strip geschubst und sowas von bereit, denselbigen aufzumischen. Sowie den Rest der Welt. Alles komplett daneben, ausser: Diese goldgelockten Hairmetal-Typen rockten. Im massiven Gegensatz zum grossen Rest der achtziger Jahre.
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