Die Monumentalkunst zu Beginn des 20. Jahrhunderts war patriotische Optimierungssucht: immer höher, immer riesiger, immer mächtiger. Hollywood unterliegt einem ähnlichen Zwang. Die Helden müssen immer kolossaler, gigantischer, stählerner über die Leinwand karriolen, in ähnlicher Frontalität wie die Riesendenkmäler. Um dem Steigerungswahn das ihm tendenziell innewohnende Faschistoide zu nehmen, müssen die Kintopp-Kraftmeier zweifeln und leiden. Der Optimierungsprozess muss trotzdem weiter vorangetrieben werden. Jüngste Steigerung: «Terminator Salvation».
Man erinnert sich: Arnold Schwarzenegger als Cyborg, der aus der Zukunft kommt, um Sarah Connor im Jahre 1984 zu töten, bevor ...