Er war das Gespött des Publikums und jener, die wissen, was gute Kunst sei – die ästhetische Antwort nämlich auf eine unästhetische Frage. Er war das Ziel des Spotts der Menge. Doch weinen wir nicht um den Verhöhnten. Weinen wir nicht um Henri Rousseau. Man darf sich den Künstler als glücklichen Menschen vorstellen. Denn er lebte in der besten aller Welten, er hauste in seiner Fantasie. Und vieles, was man sich heute von ihm erzählt zum Anlass seines 100. Todestags, ist falsch.
Erzählen wir hier also nur das Richtige. Oder das, was wir gerne für richtig halten, wenn wir den Maler der magischen Wachträume ehren. Zum Beispiel das folgende Aperçu: Henri Rousseau (1844–1910), d ...