Handtaschen Eigennamen zu geben, ist nicht neu, aber in letzter Zeit, wo Markenunternehmen auf einem lukrativen, aber immer volleren Markt Revierkämpfe austragen, ist aus dem Trend eine Manie geworden. Nach Parfums bilden Handtaschen den gewinnträchtigsten Teil des Luxusgütermarkts, der nach Erhebungen von Bain & Company einen Jahresumsatz von zweihundert Milliarden Dollar erwirtschaftet. Daher die Vorliebe, Markenhandtaschen Eigennamen zu geben und über sie zu reden, als wären sie Menschen – oder als wären sie zumindest mit Geschlecht und Persönlichkeit ausgestattet.
Nun will natürlich nicht jede Frau einen europäischen Gigolo am Arm haben. Viele geben dem Lunch mit einer Da ...