Griechenland muss privatisieren. Die Forderungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Euro-Staaten sind eindeutig: Um ein weiteres Milliardenhilfspaket zu erhalten, muss Staatsbesitz im grossen Umfang verkauft werden.
Damit nicht genug: Auch wenn man davon ausgeht, dass das Parlament den Bedingungen für die Juli-Kredittranche in der Höhe von 12 Milliarden Euro zustimmen wird, türmen sich immer noch dunkle Wolken über der Akropolis. Bereits heute ist klar, dass ein neues Hilfspaket von rund 120 Milliarden Euro nötig ist, um den griechischen Staat zumindest zeitweilig über Wasser zu halten. Ein Fass ohne Boden.
Die Privatisierung ist grundsätzlich zu begrüssen. Doch e ...